Energiemanagement bezeichnet das systematische Erfassen, Bewerten und Verbessern des Energieeinsatzes. Die international maßgebliche Norm ist ISO 50001, die wie andere Managementsystemnormen zertifizierbar ist und denselben Aufbau hat: Ziele setzen, messen, bewerten, verbessern.
Der erste Schritt ist immer die Messung. Ohne Zählerstruktur und Verbrauchszeitreihen lässt sich nicht sagen, ob ein Verbrauch hoch ist — nur, dass er existiert. Deshalb beginnt Energiemanagement in der Praxis bei der Zählerausstattung und der Betriebszeitanalyse.
Die Datengrundlage liefert in der Regel die Gebäudeautomation. Damit ist Energiemanagement kein eigenes Gewerk, sondern eine Auswertungsebene über dem technischen Gebäudebetrieb — und der Ort, an dem sich Betriebsführung wirtschaftlich am schnellsten bemerkbar macht.
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