Der Aufzugnotruf verbindet eine eingeschlossene Person auf Knopfdruck mit einer ständig besetzten Stelle. Diese Stelle spricht mit der Person, stellt fest, wo der Aufzug steht, veranlasst die Befreiung und bleibt in Verbindung, bis die Tür offen ist.
Die Anforderungen kommen aus zwei Richtungen. Die Betriebssicherheitsverordnung verlangt für Aufzugsanlagen ein Zwei-Wege-Kommunikationssystem zu einer jederzeit erreichbaren Stelle und ein Verfahren, mit dem eingeschlossene Personen unverzüglich befreit werden. Die technische Umsetzung des Fernnotrufs beschreibt DIN EN 81-28. Ein Klingelzeichen im Treppenhaus erfüllt das nicht: Es meldet an niemanden Bestimmten, und niemand ist verpflichtet, es zu hören.
Drei Teile werden verwechselt. Der Notruftaster in der Kabine ist das Bedienteil. Das Notrufsystem ist die Übertragung mit Sprechverbindung, Notstromversorgung und Statusmeldung. Die Notruf- und Serviceleitstelle ist die besetzte Gegenstelle mit den Anlagendaten, dem Standort und den Kontakten des Befreiungsdienstes. Fehlt der dritte Teil, bleibt die Technik wirkungslos — und genau daran scheitern Bestandsanlagen am häufigsten. Die Abschaltung analoger Telefonanschlüsse hat viele Notrufwege stillgelegt, ohne dass es jemandem auffiel: Ein Notruf, der nicht regelmäßig getestet wird, gilt nicht als funktionsfähig.
Zur Betreiberpflicht gehört daher der wiederkehrende Testruf mit Protokoll, die Prüfung durch eine zugelassene Überwachungsstelle im Rahmen der Aufzugsprüfung und ein benannter Befreiungsdienst mit Erreichbarkeit rund um die Uhr. CIBORIUS® stellt über den eigenen technischen Service und die eigene, ständig besetzte Notruf- und Serviceleitstelle eine 24/7-Rufbereitschaft — der Zuschnitt steht im Facility Management der CIBORIUS Gruppe.
Passende Leistung: Facility Management