Eine Werkfeuerwehr ist die Feuerwehr eines Betriebs, die von der zuständigen Behörde nach Landesrecht anerkannt ist. Mit der Anerkennung kommen Auflagen: Personalstärke, Ausbildungsstand, Ausrüstung, Fahrzeuge und eine Bereitschaft, die zur Betriebszeit passt — bei Anlagen mit Dauerbetrieb rund um die Uhr.
Der Unterschied zur Betriebsfeuerwehr liegt genau in dieser Anerkennung. Eine Betriebsfeuerwehr stellt ein Unternehmen freiwillig auf; sie ist nicht behördlich anerkannt, ihre Stärke und Ausstattung sind nicht vorgeschrieben, und sie taucht in keiner Auflage auf. Eine Werkfeuerwehr kann von der Behörde sogar angeordnet werden, wenn Gefährdung, Größe oder Lage eines Betriebs es erfordern — häufig bei Anlagen, die dem Störfallrecht unterliegen. Die öffentliche Feuerwehr bleibt in beiden Fällen zuständig; sie rückt nur später an, und genau diese Zeitspanne ist der Grund für eine eigene Wehr.
Die Aufgaben reichen über die Brandbekämpfung hinaus: technische Hilfe bei Betriebsstörungen, Einsätze mit Gefahrstoffen, Brandsicherheitswachen bei Heißarbeiten und Veranstaltungen, Erste Hilfe und betrieblicher Rettungsdienst, vorbeugender Brandschutz, Prüfung und Pflege der Löschtechnik sowie Übungen mit der öffentlichen Feuerwehr. Ein Betrieb mit eigener Wehr braucht dafür Feuerwehrtechnik und deren Instandhaltung — beides gehört zusammen geplant.
CIBORIUS® begleitet Betriebe beim Aufbau von Werkfeuerwehren und beim Aufbau betrieblicher Rettungsdienste und übernimmt den vorbeugenden und organisatorischen Brandschutz. Der Umfang steht in der brandschutztechnischen Betreuung.
Passende Leistung: Brandschutztechnische Betreuung