Kaufmännisches Gebäudemanagement, kurz KGM, umfasst die betriebswirtschaftliche Steuerung einer Immobilie und ihrer Dienstleistungen. Dazu gehören Budgetplanung und Kostenverfolgung, Beschaffung und Vergabe, Vertragsmanagement, Nebenkostenabrechnung, Flächen- und Vermietungsverwaltung sowie das Berichtswesen an den Eigentümer. KGM ist die dritte Säule des Facility Managements neben dem Technisches Gebäudemanagement und dem infrastrukturellen Gebäudemanagement.
Das KGM entscheidet darüber, ob die technischen und infrastrukturellen Leistungen überhaupt steuerbar sind. Ohne Leistungsverzeichnis, vereinbarte Kennzahlen und ein Berichtsformat lässt sich weder Qualität nachweisen noch Kosten vergleichen.
Berührungspunkte gibt es vor allem zum Qualitätsmanagement: die im Vertrag vereinbarten Kennzahlen sind zugleich die Grundlage jeder Leistungsbewertung. Elektronische Zeiterfassung liefert dabei die Nachweise über tatsächlich erbrachte Stunden.
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